Die Familie besaß seit jeher das Braurecht, das jedoch lange Zeit nicht mehr genutzt wurde. Erst 1992 begann Reinhard Fütterer wieder mit dem Hausbrauen und richtete eine kleine, bescheidene Zoiglstube ein, die viermal im Jahr ihre Türen öffnete.
Als der Schafferhof 1999 zum Verkauf stand, konnte er der Gelegenheit nicht widerstehen und erwarb das prächtige, wenn auch in die Jahre gekommene Anwesen. Was er und seine Frau Gabi daraus gemacht haben, ist aller Ehren wert.

Reinhard Fütterer ist überzeugt, dass der vielerorts beklagte Niedergang der Gastronomie eng mit dem Verlust an Gemütlichkeit zusammenhängt. Daher widmete er diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit. Das Ergebnis spricht für sich: Der Schafferhof verbindet Tradition mit herzlicher Gastlichkeit.

Für die Küche zeichnet Schwägerin Martina Thoma verantwortlich. Sie pflegt das klassische Zoigl-Angebot mit großer Sorgfalt, hoher Qualität und sicherem Gespür für Tradition. Besonders hervorzuheben sind die hausgemachte Sulz und der Obazda nach alten Familienrezepten.

Das Brauen im Kommunbrauhaus liegt in den Händen von Reinhard Fütterer. Die Hausbrauerei ist modern ausgestattet und klimatisiert. Tief im harten Gneis verbirgt sich der historische Bierkeller.
Mit Tochter Johanna und Lorenz ist bereits die nächste Generation sehr aktiv dabei.